2013-02-18 09:12:33

Weitere NSU-Opfer-Hinterbliebene sagen Treffen mit Gauck ab

Berlin (dapd). Vor dem heutigen Zusammentreffen von Bundespräsident Joachim Gauck mit Hinterbliebenen der Opfer der rechtsextremen Terrorzelle NSU hat es offenbar weitere Absagen gegeben.
Die Mandantinnen des NSU-Opferanwalts Yavuz Narin werden nach dessen Angaben nicht ins Schloss Bellevue nach Berlin kommen, wie der Radiosender MDR Info am Montagmorgen berichtete. In Anwesenheit von etwa 70 weiteren Hinterbliebenen hätten sie keine Möglichkeit, sich mit dem Bundespräsidenten detailliert auszutauschen, hieß es zur Begründung.

Narin vertrete die Angehörigen des ermordeten Griechen Theodorus Boulgarides. Bereits am Wochenende war bekannt geworden, dass die Schwester eines Ermordeten nicht an dem Treffen teilnehmen werde, weil sie ihre Anwältin nicht mitbringen dürfe.

(agenturen, imedia)

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