2015-07-16 10:27:15

Etwas besser, aber längst nicht gut

Die Bundesregierung will für sinkende Dispozinsen sorgen. Mit dem nun beschlossenen Gesetzespäckchen wird dies nur bedingt gelingen. Positiv ist die Pflicht zu mehr Offenheit durch
die Geldhäuser. Bisher verstecken sie die genauen Konditionen für eine Überziehung des Kontos gerne. Künftig sollen die Zinssätze gut lesbarim Internet zu sehen sein, damit Verbraucher die Angebote vergleichenkönnen. Das Problem, dass manche Unternehmen ihren Kunden unbotmäßig tief in die Tasche greifen, wird durch mehr Transparenz aber nicht gelöst.

Wettbewerb über günstige Konditionen ist wünschenswert. Dazu trägtdas Gesetz immerhin bei. Zu begrüßen wäre aber auch eine weitergehende Regelung, die pure Abzockerei unterbindet. Zinssätze von fast 20 Prozent, wie sie Tests in der Vergangenheit ans Licht brachten, sind empfundener Wucher. Eine Deckelung könnte dies verhindern, ohne damit zu sehr in die Geschäftsmodelle der Banken einzugreifen. Davor scheut sich aber die Koalition. So wird es wohl immer wieder Extremfälle geben, in denen Verbraucher schamlos ausgenommen werden.

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(agenturen, imedia)


Die Kapitallebensversicherung zahlt nicht nur im Todesfall eine vereinbarte Summe, sondern auch im Erlebensfall.

Es ist somit eine Kombination aus Vorsorge für den Todesfall und Sparvertrag. Die Lebensversicherung zahlt nach Vertragsablauf die Beiträge, den Garantiezins (mindestens 2,25%) und die Überschussbeteiligung aus. Die Gesamtverzinsung liegt je nach Erfolg der Lebensversicherung zwischen 2,25 und 6 Prozent. Im Todesfall wird eine vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen ausbezahlt.

 
 
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